Die Gemeindeältesten

Hier stellen sich unsere Ältesten vor.


Frank Ulrich

Frank Ulrich

Man kann es übertreiben
Heute gibt es die weit verbreitete Meinung, dass der Glaube an Gott ein Hobby ist. So wie andere Fußball spielen, im Schützenverein sind oder Musik machen, engagiert ein Christ sich in der Kirche. Wenn man dann, wie ich, zu einer freien Gemeinde gehört, die Bibel ernst nimmt und gerne Sonntagsmorgens aufsteht, um in den Gottesdienst zu gehen, halten einen diese Menschen für verrückt. Doch das bin ich gewiss nicht. Als Familienvater von fünf Kindern, im Beruf als Planer im Bereich Straßenbau und im ständigen Umgang mit jungen Menschen brauche ich meinen Verstand, den Gott mir gegeben hat. Gott ist für mich kein Lückenbüßer oder eine Tradition, die ich aufrechterhalten will.
Gott erleben
Für mich ist es immer wichtig gewesen, dass ich einen nachvollziehbaren Glauben habe. Lange habe ich mir die Frage gestellt ob es diesen Gott überhaupt gibt. Ich habe Christen kennen gelernt, die mir durch ihr Leben zeigten, dass ich Gott nur beim Wort nehmen muss. Das habe ich vor etwa 25 Jahren getan. Ich durfte beten: Gott, wenn es dich wirklich gibt, verändere mein Leben und vergib mir meine falschen Wege. Jesus Christus starb am Kreuz dafür.
Ein Leben mit Gott
Wenn Gott nicht geantwortet hätte, würde ich jetzt nicht diese Zeilen schreiben. Ich habe in vielen Situationen erlebt, dass Gott real ist. Seit dem steht er für mich an Platz eins im Leben. In der Christlichen Gemeinde Werne möchten wir keine neue Kirche sein, sondern unseren Glauben in der Schlichtheit der ersten Christen leben. Sie haben fest auf Gott vertraut und aller Verfolgung und Not standgehalten. Wie sagt es der hohe Theologe der Juden Gamaliel zur Zeit Jesu: "Deshalb rate ich euch: Lasst diese Männer in Ruhe! Wenn es ihre eigenen Ideen und Taten sind, für die sie sich einsetzen, werden sie scheitern. Steht aber Gott dahinter, könnt ihr ohnehin nichts dagegen unternehmen. Oder wollt ihr gegen Gott kämpfen?" Apostelgeschichte 5 Verse 38 bis 39. In diesem Sinne lade ich jeden ein uns kennen zu lernen.

Andreas Peters

Andreas Peters

Auf der Suche
Christliche Maßstäbe hatten in meinem Elternhaus einen hohen Stellenwert. Kirchgang und Sakramente gehörten zum Familienalltag. Den Sinn all dessen habe ich aber nie richtig verstanden. Ich glaubte, dass ich in den Himmel komme, wenn ich die wichtigsten Sakramente erfülle. Aber mit zunehmenden Alter kamen mir immer mehr Zweifel an dieser Theorie. Als ich von zuhause auszog, trennte ich mich allmählich von der Kirche und wandte mich esoterischem und humanistischem Gedankengut zu. Damit wurde ich aber immer unglücklicher. Depressionen waren keine Seltenheit.
Befreites Leben
Während meines Studiums lernte ich dann einen Christen kennen, der mir klar machte, dass ich mich auf einem falschen Weg befand. Zuerst belächelte ich seine weltfremde Einstellung, dann lernte ich aber auch andere Christen kennen und merkte, dass sie etwas hatten, wonach ich mich sehnte. Ich nahm letztendlich eine Einladung zu einer ihrer Veranstaltungen an. Ein Vortrag über die Unfähigkeit des Menschen, diese Welt aus eigener Kraft zu erhalten sprach mich besonders an. Ich kam mit dem Referenten ins Gespräch und erfuhr, dass man eine besondere Beziehung zu Jesus Christus haben kann. Ich betete mit einfachen Worten zu Jesus, den ich bis dahin gar nicht kannte, sagte ihm, was mir Not machte und bekannte unmissverständlich was in meinem Leben nicht richtig lief. Was ich dann erlebte werde ich nicht vergessen: Mein Leben bekam eine deutliche Wende. Die Depressionen, die Nöte, all die Schuld meines Lebens waren von da an weg. Das, was Menschen, Selbstsuggestion und die verschiedensten Techniken nicht schafften, das war nun plötzlich auf wunderbare Weise geschehen.
Ein Leben in Dankbarkeit
Das Ordnen meines Lebens geschah nun mit der Hilfe meines großen Gottes, der immer wieder bewiesen hat, dass er zu meiner Entscheidung steht und ich in Seinen Armen geborgen bin. Das Zusammensein mit anderen Christen ist sehr wertvoll. Wir haben ähnliches erlebt und tauschen uns in Bibelstunden und Gottesdiensten über unseren Glauben aus. Die Bibel ist dabei der Maßstab für unser und für mein Leben. Ein Leben ohne Jesus Christus wäre für mich undenkbar, denn er hat für mich das Wertvollste gegeben, das er besaß, Sein Leben, um mich von meinem sündigen Leben zu befreien. Das tat er auch für dich, damit auch du die Möglichkeit hast, eine intakte Beziehung zu Gott zu bekommen.

Jörg Erbach

Jörg Erbach

Mein Name ist Jörg Erbach, ich bin verheiratet mit Dina. Wir haben vier Kinder im Alter von 24 bis 11 Jahren.
Es war vor ca. 42 Jahren, als ich feststellte, das brauchst du. Ich war damals sieben Jahre alt. Was kann das schon Wichtiges sein, dass ein Junge von sieben Jahren es unbedingt braucht? Heute, nach so langer Zeit, sage ich rückblickend, es war die wichtigste Entscheidung in meinem Leben. Kann man denn mit sieben Jahren schon die wichtigste Entscheidung für ein Leben von 70 bis 100 Jahren oder weniger treffen? Gibt es da nicht noch viel wichtigere? Um von dieser Entscheidung weiter zu sagen, sowie über das Leben mit ihr, deshalb bin ich gern Ältester in dieser Gemeinde.
Wenn Sie mehr wissen wollen über diese Entscheidung und das Leben mit ihr, dann schreiben Sie mir eine E-Mail: erbach-joerg(AT)t-online.de







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